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DIY- Einhorn-Pralinen aus Marzipan selbst machen

Heute lade ich Euch ein, nach meiner Schritt-für-Schritt Anleitung, im wahrsten Wortsinn zuckersüße Einhorn-Pralinen selbst zu machen!

Drei Einhorn Pralinen aus Marzipan

Bitte lest Euch die Zutaten- und Werkzeugliste sowie die Anleitung vorher sorgfältig durch, denn an manchen Stellen wird es etwas kniffelig.

Um ca. 15 Stück von diesen zauberhaften süßen Wesen herzustellen, benötigst Du folgende Zutaten:

  • 400 g weiße Kuvertüre (herkömmliche Schokolade funktioniert nicht, es muss Kuvertüre sein, wegen des höheren Fettgehaltes)
  • 5 g Butter
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • ca. 60-70 g Puderzucker
  • 3 Tropfen Bittermandelaroma
  • 3-4 TK Himbeeren aufgetaut und mit der Gabel fein zerdrückt
  • Rollfondant in schwarz und weiß
  • Bunte Zuckerstreusel, kleine Herzen und Sterne aus Zucker sowie rosa Zuckerglitter
  • goldenes Lebensmittelpuder
  • ev. Pralinenförmchen aus Papier in silber oder weiß und transparente Cellophanbeutel und Schleifenband zum Verpacken

Zutaten für die Einhorn-Palinen

Außerdem brauchst Du folgende Werkzeuge:

  • 1 Topf und eine dicht auf den Topf passende Schüssel (am besten aus Edelstahl) für’s Wasserbad
  • eventuell ein Bratenthermometer zur Temperaturmessung der Schokolade
  • 1 Holzbrett und ein kleines gezacktes Brotmesser (ein anderes Messer geht auch, ist aber schwerer)
  • Modellierwerkzeuge (gibt es im Bastelfachhandel)
  • Cake-Pop-Stiele
  • Steckmoos
  • Alufolie
  • 1 sauberen Pinsel
  • 1 Rouladenspieß oder eine große Nadel

Werkzeuge für Einhorn-Pralinen

So, jetzt geht’s los!

1. Stelle mit Deinen Händen aus Marzipanrohmasse, Puderzucker, Bittermandelaroma und den zerdrückten Himbeeren (nicht das ganze Püree nehmen, später brauchst Du noch Reste) eine gut modellierbare, wenig klebende Masse her.

2. Forme nun aus dieser Masse etwa 15 walnussgroße Kugeln. Dies sind nun Deine Einhorn-Körper/-Köpfe. Behalte etwas von der Marzipanmasse übrig, denn daraus modellierst Du gleich die Hörner und Ohren.

Marzipankugeln auf Holzbrett

3. Aus kleinen Marzipankügelchen formst Du nun zwischen Deinen Fingern zuerst Marzipanröllchen. 15 Röllchen lässt Du oben etwas spitz zulaufen. Das sind Deine (Ein) Hörner.

Einhorn Hörner aus Marzipan

30 Röllchen plättest Du vorsichtig an einem Ende und zerdrückst sie dabei leicht in die Breite. Das andere Ende bleibt etwas spitz. Das sind Deine Einhorn-Ohren.

Marzipan Einhorn-Ohren

4. Nun modellierst Du die Hörner und Ohren vorsichtig aber dennoch fest, mit Hilfe der Modellierwerkzeuge, an die Köpfe.

Modellierte Einhorn-Köpfe aus Marzipan

5. Jetzt kommt der wichtigste Teil, der am meisten Geduld und Sorgfalt erfordert, nämlich der richtige Umgang mit der Schokolade!

Bereite jetzt zunächst das Wasserbad für die Schokolade vor. Befülle hierzu Deinen Topf mit wenig Wasser (circa 2-3 Fingerbreit). Das Wasser darf den Schüsselboden keinesfalls berühren (Anbrenngefahr!). Stelle ebenso sicher, dass die Schüssel fest auf dem Topf aufsitzt, damit kein Wasserdampf entweichen kann. Arbeite bei diesem Schritt mit größter Sorgfalt, denn ein Tröpfchen Wasser, welches unversehens in der Schokolade landet, hat die Macht, die Schokolade zu verderben, indem sie zäh wird und verklumpt! Ähnliches gilt für die Temperatur, mit der die Schokolade erhitzt wird. Erwärme das Wasser auf niedrigster Flamme, kochen darf es auf gar keinen Fall. Du musst wissen, dass der Schmelzpunkt von weißer Schokolade bei etwa 38°C liegt. Das ist nur 1°C mehr als Deine eigene reguläre Körpertemperatur! Schießt Du hier also über das Ziel hinaus und machst das Wasserbad zu heiß, ist Deine Schoki ebenfalls leider verdorben. Habe bitte wirklich Geduld beim Schmelzen Deiner Schokolade, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Wer sich dennoch sehr unsicher ist, kann die Temperatur der Schokolade mit einem Bratenthermometer überprüfen.

6. Zerhacke Deine weiße Schokolade nun so fein wie möglich. Das geht am besten mit einem kleinen gezackten Brotmesser.

zerhackte weiße Schokolade

Gib die Schokolade nun mit dem Butterstückchen zusammen in Deine Schüssel über das erwärmte Wasserbad und schmelze die Masse unter ständigem Rühren (das ist sehr wichtig!) vollständig.

7. Puh, geschafft! Deine Schokolade fließt hervorragend und glänzt schön. Ziehe nun den Topf von der Flamme und nimm vorsichtig die Schüssel vom Wasserbad. Trockne den vom Wasserdampf nassen Schüsselboden. Und es gilt immer noch: Sei bitte vorsichtig mit Wasser und Wasserdampf!

8. Wickele jetzt fix Deinen Steckmoosblock in Alufolie und spieße die Einhörner fest auf die Cake-Pop-Stiele. Stecke die Einhörner-am-Stiel so in den Steckmoosblock, dass sie einander beim Trocknen nicht berühren können.

9. Tauche nun die Einhörner der Reihe nach in die flüssige weiße Schokolade und bedecke sie damit vollständig. Lass die Schokolade gut abtropfen. Hierbei kannst Du vorsichtig auch einen Löffel zu Hilfe nehmen. Sollte die Schokolade zwischendurch zu fest werden, erwärme und rühre sie erneut vorsichtig auf dem Wasserbad. Stecke die mit Schokolade bedeckten Einhörner zum Trocknen zurück in den Steckmoosblock.

10. Bist Du mit dem letzten Einhorn fertig, dürfte das erste bereits soweit angetrocknet sein, dass Du es, wie auf dem Foto, mit dem Zuckerzeug als Mähne rund um Hörner und Ohren verzieren kannst.

Einhörner mit Schokolade

11. Lasse Deine Einhörner nun richtig gut trocknen und widme Dich den Augen. Forme hierzu aus dem weißen Rollfondant kleine Kügelchen und aus dem schwarzen noch kleinere Kügelchen. Drücke alle Kügelchen leicht an und setze die schwarzen Kügelchen mit Hilfe der Modellierwerkzeuge als Pupillen auf die weißen.

Augen aus Rollfondant

12. Die Augen kannst Du nun vorsichtig  (und nur, wenn die Schokolade wirklich trocken ist) an den entsprechenden Stellen an Deinen Einhörnern befestigen.

13. Nimm einen blitzsauberen Pinsel und bestäube mit dem goldenen Lebensmittelpuder die Hörnchen. Und aufgemerkt: Das Pulver ist sehr ergiebig und ja, staubig halt! Es besteht die akute Gefahr, dass Du alles damit veglitterst und vergoldest, wenn Du nicht aufpasst 😉

14. Nachdem dies erledigt ist, bewaffnest Du Dich entweder mit einer dicken Nadel oder mit einem Rouladenspießchen und ritzt die Nüstern des Einhorns nicht zu tief in die Schokolade.

Nüstern in Schokolade ritzen

15. Zu guter Letzt sind die Wangen der Einhörner dran. Nimm dazu die Reste des Himbeerpürees und ein am Ende rundes Modellierwerkzeug zur Hand und betupfe damit die Wangen der Einhörner, damit sie richtig schöne rote Bäckchen bekommen.

Rote Bäckchen für die Einhörner

Fertig!!! Du hast tolle Arbeit geleistet und kannst jetzt mit Stolz Deine selbst hergestellten süßen Einhörner zum Beispiel an Dein Herzblatt, Deine beste Freundin oder wem auch immer diese niedlichen Zuckerstücke Freude bereiten, verschenken! Verpacke sie noch hübsch, zum Beispiel, indem Du sie in die Pralinenförmchen setzt und einzeln in Cellophanglastüten packst und mit einer hübschen Schleife verzierst. Ich wünsche Dir viel Freude dabei!

Und wenn Dir meine Anleitung gefallen hat und Du mir gern eine Freude machen möchtest, dann zeige mir Deine tollen Einhorn-Pralinen, gerne zusammen mit Deiner kreativen Verpackung, hier, auf Facebook, oder bei Pinterest 🙂

Einzelne Einhorn Praline

Eine kleine Verlosung in Ehren,

kann niemand verwehren 🙂 Ihr wisst doch sicher noch, dass ich im Januar in Frankfurt auf der Paperworld war, beim Wettbewerb Topp Star Award 2017 vom frechverlag?! Meinen kompletten Bericht darüber, findest ihr jedenfalls hier: http://www.bunte-regelwerke.de/2017/02/05/topp-star-award-2017-meine-sicht-der-dinge/

Im Nachgang durfte ich dann einen Beitrag leisten zum mittlerweile erschienenem Kalenderbuch „Mein kreatives Jahr 2018“ 🙂

Mein kreatives Jahr 2018 Rebecca Profil 300x225 - Eine kleine Verlosung in Ehren,

Ein kleiner Vorgeschmack auf „meine“ Kalenderseite.

Die Mitarbeit daran, hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, daß ich nicht ziemlich stolz bin auf meine erste kleine Veröffentlichung!

Nun haben mir die Mädels vom frechverlag freundlicherweise nicht nur ein Belegexemplar für mein eigenes Bücherregal geschickt, sondern ein zweites zur Verlosung. Und es freut mich total, daß ich euch an meinem Glück teilhaben lassen kann! Der Kalender ist prall gefüllt mit fantastischen kreativen Ideen, so daß ihr quasi das komplette Jahr 2018 mit selbst hergestellten Kostbarkeiten füllen könnt! Mit dabei sind auch meine lieben Wettbewerbsmitstreiterinnen Ina & Sandra mit ihrem Label sainodernichtsain.de, Annett alias goebie und Anne mit ihrer GinkgoWerkstatt.

Alles, was ihr dafür tun müßt, um den kreativen Kalender 2018 zu bekommen, ist, mir auf meiner Facebookseite unter dem entsprechenden Post mitzuteilen, was ihr euch für kreative Projekte für den Sommer vorgenommen habt. Hier geht es zur Verlosung: https://www.facebook.com/BunteRe.Gel.Werke/

Mein kreatives Jahr 2018 300x222 - Eine kleine Verlosung in Ehren,

DER kreative Kalender für 2018 + 3 Bogen Freezer Papier für eure kreativen Projekte, sind hier abzustauben 🙂

Wer von euch meinen letzten Post gelesen hat, der weiß, daß ich mich im Moment viel mit Freezer Papier beschäftige (ich werde auch weiter darüber berichten). Das hat sehr viel kreatives Potential, besonders im Bereich Nähen. Ich möchte euch gern daran teilhaben lassen und lege deshalb auf den Kalender noch 3 Bogen vom Freezer Papier im A3-Format drauf! Ich hoffe, ihr seid jetzt rechtschaffen neugierig geworden und begebt euch nun ins Lostöpfchen 🙂 Viel Glück! und noch einmal: hier geht’s lang: https://www.facebook.com/BunteRe.Gel.Werke/

Plotten oder Schablonieren auf Stoff?! -Teil 1

Es mußte ein besonderes, selbstgemachtes Geburtstagsgeschenk her, für einen besonderen Menschen. Was tue ich da also? Na, klar, ich nähe! Das ist das Feine am Nähen: ich kann einzigartige Kleidungsstücke passgenau herstellen, die Möglichkeiten sind nahezu endlos…

Die Farbe des Shirts und ein Motiv dafür, standen recht schnell fest. Da die zu Beschenkende Motive rund um’s Meer mag, habe ich mich für einen Anker mit Seil entschieden. Gefunden habe ich das Motiv auf der Seite „Take your picture“. Da ich mich sehr für’s Plotten interessiere (ja, ich gestehe. Ich hätte irre gern einen Schneidplotter!), habe ich bei Plottermarie eine Chamäleon-Flexfolie bestellt und gleichzeitig eine liebe Freundin mit Plotter gefragt, ob sie mir das Motiv ausplotten würde. Nachdem sie ja gesagt hatte, habe ich mich daran gemacht, das Motiv am Computer zu überarbeiten und zu verfeinern. Anschließend habe ich es mitsamt der Folie zu ihr geschickt und bekam einige Tage später den Anker sauber ausgeschnitten zurück.

Anker geplottet 225x300 - Plotten oder Schablonieren auf Stoff?! -Teil 1

Gestochen scharf kommt das gewünschte Motiv aus dem Plotter.

In dem Paket von Plottermarie waren freundlicherweise ein paar Teststreifen von weiteren tollen Folien, so daß ich ausgiebig testen konnte, bevor ich mich getraut habe, den Anker auf das eigentliche Shirt zu bügeln.

Testplott 225x300 - Plotten oder Schablonieren auf Stoff?! -Teil 1

Tausend Dank an Plottermarie für die Folien-Teststreifen!

Zuvor habe ich stundenlang verschiedene Seiten im Internet durchforstet, nach der perfekten Methode, ein Plottmotiv ohne Presse haltbar und sicher aufzubringen. Ich will euch damit nicht langweilen, wie genau ich letztlich den Anker auf das Shirt fabriziert habe, denn die Einstellungen haben immer etwas mit der verwendeten Folie zu tun. Nur soviel: mit Hilfe meines Bügeleisens, eines Thermometers und meines Cerankochfeldes, habe ich es mit erheblichem Körpereinsatz geschafft, den Anker fest und nachhaltig an der richtigen Stelle auf den Stoff zu pressen.

Den ersten anschließenden Testwaschgang hat das Shirt schadlos überstanden! Nee, was war ich froh, daß das geklappt hat!!!

Ankershirt 225x300 - Plotten oder Schablonieren auf Stoff?! -Teil 1

Die Chamäleonfolie schillert, je nach Untergrundfarbe und Lichteinfall, in den verschiedensten Silbertönen.

Und nur mal so am Rande: diese ganze Geschichte hat sich über mehrere Wochen erstreckt, innerhalb derer ich das ganze Werk immer wieder mal weit weg gelegt habe und auch gezweifelt habe, ob das alles so hinhauen würde, wir ich mir das vorgestellt hatte.

Aber ich denke, es hat geklappt und mittlerweile zweifle ich auch nicht mehr allzu sehr an der Haltbarkeit des Motives nach mehreren Wäschen, trotz nicht genutzter, weil nicht vorhandener Bügelpresse.

Zu guter Letzt, habe ich das Geschenk noch stilecht verpackt. Dazu habe ich ein Segelbootmotiv entworfen und gezeichnet, anschließend einen Stempel daraus geschnitzt und die flotten Bötchen auf einen Bogen Packpapier gedruckt. Eine passende Kordel mit Kreuzknoten und Achterknoten darum geschlungen und fertig 🙂

Geschenk mit Segelbooten 300x225 - Plotten oder Schablonieren auf Stoff?! -Teil 1

Wenn schon, dann auch hübsch verpackt.

Ich möchte mal behaupten, daß die Beschenkte sich durchaus gefreut hat, auch wenn das Shirt doch etwas zu großzügig bemessen war. Kleiner Schönheitsfehler, der passieren kann, wenn man Kleidergrößen schätzen muß. Dann gehe ich da halt noch einmal mit meiner Overlock dran lang und dann passt es perfekt 😉

Ich muß sagen, mir hat schon die Herstellung allein, mehr jedoch das Verschenken, unglaublich viel Freude gemacht! Das wird sicher nicht mein letzter Ausflug in Richtung Plottermotive gewesen sein, jetzt habe ich erst richtig Bock darauf! Auch wenn Schablonieren mit Freezer Papier auch nicht von schlechten Eltern ist! Man kann ja in Zukunft durchaus beides miteinander verbinden… Auf alle Fälle zeige ich euch die Tage in einem zweiten Teil an dieser Stelle, was Freezer Papier überhaupt ist und daß auch Schablonieren mit der guten alten Textilfarbe, mächtig Spaß machen kann und sogar versaute Shirts retten kann 🙂

Ein Nähworkshop und ein tiefes Krea-Tief

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich eigentlich erst vom vergangenen Nähworkshop hätte berichten sollen, statt vom Bogenschießen. Tja, wenn das Wörtchen wenn nicht wär und mich nicht ein fürchterbares kreatives Tief, das allseits gefürchtete Krea-Tief, ganz hartnäckig heimsuchen würde… Dazu aber später mehr.

In regelmäßig unregelmäßigen Abständen veranstalten wir mit unserer Schritt-für-Schritt-Brücken bauen-Gruppe (was für ein Monsterwort!) Nähworkshops. Diesmal unter dem Motto „Nichts ist unmöglich- nähen nach Lust und Laune“.

Eine Teilnehmerin wollte gern für eine Freundin und deren Baby eine Windeltasche nähen. Und ich finde, es ist ihr ganz prima gelungen!

Windeltasche

Eine tolle Windeltasche, die die Jungs-Mama sicher begeistern wird!

Hier entsteht eine schicke Bluse, die den Zeitrahmen des Workshops ein wenig gesprengt hat, jedoch direkt am Wochenende danach, fertiggestellt wurde und jetzt mit Stolz getragen wird.

Bluse 189x300 - Ein Nähworkshop und ein tiefes Krea-Tief

Bluse2 300x225 - Ein Nähworkshop und ein tiefes Krea-Tief

Und hier wird grad ein Kissen für den Göttergatten zugeschnitten und genäht, denn der hatte an dem Tag Geburtstag.

Kissen Zuschnitt

Kissen nähen

20 Jahre nicht an der Nähmaschine gesessen. Macht nichts. Das Ergebnis ist akkurat genäht, komplett ohne mein Eingreifen.

Ich selbst bin auch zwischendurch zum Nähen gekommen und habe meiner persönlichen Sommershirt-Kollektion ein weiteres Shirt hinzugefügt 🙂

selbstgenähtes T-Shirt

Es ist so toll, wenn frau sich den Stoff und Schnitt selbst aussuchen und auf den Leib schneidern kann 🙂

Tja, und jetzt stecke ich bereits seit einiger Zeit in einem üblen Krea-Tief fest. Es ist grad gut, etwas für mich selbst zu tun/zu nähen. So ganz viel mehr aber auch nicht. Ich fühle mich leer und ausgelaugt auf kreativer Ebene, wie ich es noch nie erlebt habe. Zum größten Teil muß ich mich richtig zwingen, überhaupt irgendetwas zu tun, was nicht vor-mich-hindösen, schlafen oder lesen ist.

Ich gehe deshalb ganz offensiv damit um, weil ich hoffe, diese Blockade (oder was immer es sonst sein mag) auf diese Art und Weise weglabern zu können.  Nee, das wird wohl leider nicht funktionieren. Aber nach Regen kommt ganz sicher wieder Sonnenschein und manchmal manifestiert sich das Regengebiet halt einfach ein Weilchen und verschwindet irgendwann von ganz allein wieder (die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt). Derweil schalte ich ein paar Gänge runter, kümmere mich um meinen Vierbeiner und mich selbst und dann wird irgendwann auch auf kreativer Ebene alles wieder gut 🙂

Experiment Bogenschießen

Tja, eigentlich sollte/wollte ich euch, der richtigen Reihenfolge halber, von unserem letzten Näh-Workshop berichten. Das Bogenschießen war aber so außergewöhnlich (toll!), dass ich diesen Bericht heute gerne vorziehe und beim nächsten Mal über’s Nähen berichte.

Unsere Schritt-für-Schritt- Brücken bauen-Gruppe, hat sich vergangenen Donnerstag auf den Weg nach Bielefeld gemacht. Genauer gesagt zur Alten Wassermühle zu Bentrup. Dort fand das Bogenschießen statt.

Auf meiner Suche nach einer Möglichkeit das Bogenschießen einfach nur einmal auszuprobieren, bin ich über eine Firma für Outdoor-Events namens BEOconcept gestolpert. Das war ein richtiger Glücksgriff für uns! Nach einer etwas missglückten und verspäteten Busfahrt zur alten Wassermühle, hat uns Christoph, der Firmeninhaber und Trainer  unseres Kurses, bei strahlendem Sonnenschein (das Gewitter hatte ich auf den späten Nachmittag verschoben 😉 ) empfangen. Scheiben, Fangnetz und Co., warteten bereits darauf von uns traktiert zu werden. Mit einer Engelsgeduld hat uns Christoph zunächst eine Einweisung ins Bogen- und Armbrustschießen gegeben, bevor wir dann voller Tatendrang selbst losgelegt haben.

Rebecca Bogenschießen2 1024x768 - Experiment Bogenschießen

Sieht so ganz schlecht nicht einmal aus, aber meine Technik ist definitiv verbesserungswürdig.

Getroffen habe ich mit dem Bogen (außer meinen eigenen Arm mit der Bogensehne) allerdings nicht so furchtbar viel. Meine Sportschützenkollegen hatten mir so etwas schon prophezeit. Dennoch eine tolle Erfahrung, die ich, wenn noch Zeit gewesen wäre (und meine Arme nicht irgendwann lahm), gerne vertieft hätte.

Weit besser konnte ich mich mit den kleinen Pistolenarmbrüsten anfreunden, denn diese kommen meinem Hobby, dem Schießen mit großkalibrigen (überwiegend) Faustfeuerwaffen, doch deutlich näher. So habe ich es hiermit tatsächlich fertig gebracht, stehend freihändig mehrfach die goldene Mitte zu treffen 🙂

Rebecca Armbrust 1024x768 - Experiment Bogenschießen

Christoph mußte nach beendetem Training doppelt nachzählen, dass auch alle Armbrüste noch da sind, denn ich hatte einen großen Rucksack dabei…

Zu guter Letzt, durfte ich noch die Doppelaxt schwingen. Auch das war einfach nur genial und ich bin froh, dass ich das ausprobiert habe. Tragischerweise hat meine Kamera eine recht starke Auslösungsverzögerung, so dass die Fotografin des Tages leider nur eine Aufnahme gemacht hat, auf der ich ziemlich verkrampft dastehe.

Rebecca Axt werfen 1024x768 - Experiment Bogenschießen

Sieht ein bißchen aus wie Schockstarre. Aber ich habe mehrere Menschen die bezeugen können, dass ich mit der Axt tatsächlich die Holzscheibe (mehrfach) getroffen habe.

Rebecca Axt werfen 2 1024x768 - Experiment Bogenschießen

Axtwerfen, eine Männerdomäne?! Vergesst es!

Mein Fazit: Es hat irre viel Spaß gemacht, all diese Dinge auszuprobieren und ich kann es nur jedem brandheiß weiterempfehlen, das auch einmal zu tun! Es war einfach nur klasse. Und auch das ganze Drumherum, sprich das Café der Wassermühle und die Umgebung, einfach nur schön. Vielleicht besucht ihr das Gelände ja auch einmal zu einem der offenen Kurse im Bogenschießen, die Christoph dort immer mal wieder gibt!?

Turnbeutel de luxe

Hach, ich konnte mich diesem Trend einfach nicht entziehen. Ich finde sie einfach zu schön und zu praktisch, diese Turnbeutel, Rucksäcke, Gymbags, oder wie auch immer ihr sie nennen wollt.

Mein Erster ist ein Teststück gewesen, für einen unserer Näh-Workshops im Zuge meiner Hauptarbeit.

Anker Rucksack grau 225x300 - Turnbeutel de luxe

Genäht aus silberfarbenem Kunstleder in Kombination mit grauem Polsterstoff, ist ein schickes maritimes Schmuckstück entstanden.

Da ich äußerst selten dazu komme für mich selbst eine Tasche zu nähen, habe ich diesen Rucksack gleich mal einkassiert und trage ihn nun selbst spazieren 🙂

Ein Tragefoto davon mit mir, erspare ich euch jedoch lieber. Dazu ist meine Rückansicht einfach zu PrOminent, mein Hinterteil zu ausladend, um den Rucksack von seiner besten Seite zu zeigen. Vor lauter Hintern, seht ihr am Ende den Rucksack nicht mehr smilie frech 026 - Turnbeutel de luxe

Allerdings habe ich bislang zwei weitere Turnbeutel de luxe genäht und da ich vorhabe sie zu verkaufen, brauchte ich zwingend ein hübscheres Fotomodel als ich es sein kann. Glücklicherweise konnte ich Sigrid dazu zwingen dafür gewinnen. Ihre Rückansicht ist hübsch und vorzeigbar fotogen und so hat sie mir, unter Einsatz ihres Lebens (die Arme wäre fast erfroren. Ich würde euch ja an dieser Stelle liebend gern ein Foto von ihr zeigen, wie sie sich im Anschluß an die Fotosession in ihre dicken Gartenklamotten eingemummelt hat, aber ich fürchte, dann brauche ich morgen nicht mehr in unser Büro zurückkehren ;-)), Model gestanden.

Tukan Rucksack Tragefoto 225x300 - Turnbeutel de luxe

Den Rucksack habe ich genäht mit braunem Kunstleder unten und oben aus blauer Baumwolle mit lustigen Tukanen darauf. Eine Innentasche für das Kleingedöns, hat das gute Stück auch.

Rucksack mit Ananas Tragefoto 225x300 - Turnbeutel de luxe

Für diesen Rucksack habe ich unten braunes Kunstleder verwendet und oben festen Baumwollstoff. Diesen Baumwollstoff habe ich mit Glitter-Textilfarbe und einem von mir handgeschnitzten Stempel (Ananas) verziert. Sieht klasse aus, wie die Ananas im Sonnenlicht funkeln 🙂

Jetzt muß ich nur noch die restlichen Detailfotos einfangen, so daß die Gymbags am Wochenende in meine Shops wandern können. Bin gespannt, wie sie euch gefallen!?

 

Rien ne va plus-nichts ging mehr

Rebecca Möwenshirt - Rien ne va plus-nichts ging mehr

Ihr habt diesmal wieder sehr lange nichts von mir gehört, das weiß ich. Aber ich hatte meine Gründe und sie sind gesundheitlicher Natur.

In meinem letzten Beitrag konntet ihr ja schon lesen, daß mir so rein gar nichts mehr gelingen wollte. Rückblickend betrachtet ist dies überhaupt kein Wunder, denn zu diesem Zeitpunkt war bei mir ein Hörsturz in vollstem Gange. Ihr stimmt mir sicher zu wenn ich der Meinung war, daß es mehr als angebracht war meinen Kopf doch ein klitzekleines Weilchen ich den Sand zu stecken, um den vorangegangenen Stress zu reduzieren.

Auch jetzt fällt es mir zwischendurch immer mal wieder schwer mich vernünftig zu konzentrieren. Aber ich will und darf ja auch gar nicht gleich wieder Vollgas geben. Ich muß mich jetzt selbst wieder sortieren, Stress reduzieren und Entspannung höher dosieren, um mein Gleichgewicht wiederherzustellen.
Ich Glücksind habe jedoch auch hier wieder Glück im Unglück gehabt und die Hörminderung ist weitgehend verschwunden und der Tinnitus ist ertragbar. Vielleicht verschwindet er ja noch ganz, ich hätte nichts dagegen. Aber jetzt genug davon. Themenwechsel.

Ein paar Kleinigkeiten habe ich dann aber trotz aller Widrigkeiten doch noch zustande gebracht. So bin ich in den letzten Wochen in meine private Sommershirt-Produktion eingestiegen, um mich von einigen wirklich alten Shirts (10 Jahre+) endlich zu trennen. Das Folgende ist übrigens bereits Shirt Nr. 2.

Rebecca Möwenshirt 209x300 - Rien ne va plus-nichts ging mehr

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Ganz viele
Schwalben, wie auf meinem Shirt jedoch, könnten die Sache
erheblich beschleunigen 😉

Die Nummer mit den Schwalben hat dann doch noch nicht so richtig geklappt. Mist, aber auch. Derzeit ist ja leider wieder nichts mit Kleider vom Leib reißen. Das Gegenteil ist der Fall und nicht nur ich war gezwungen, die Winterklamotten zu reaktivieren. Dennoch geht meine Shirtproduktion hier munter weiter, bis das Soll erfüllt ist.

Falls ihr noch wissen wollt was für ein Schnittmuster das ist, dann kann ich euch an dieser Stelle leider keine Empfehlung geben, denn es ist mein eigenes, maßgeschneidert für meinen Astralkörper smilie happy 256 - Rien ne va plus-nichts ging mehr

Nun, ich verspreche euch zum Abschluß lieber nicht, daß ich von nun an wieder mehr von mir hören lasse. In letzter Zeit hat allzu oft das Leben zwischen dieses Vorhaben gegrätscht. Warten wir mal ab, ob ich das wieder auf die Reihe bekomme…

Von Schlüppern und Einhörnern

Wilder 2BStoff 2Bf 25C3 25BCr 2BSchl 25C3 25BCppa - Von Schlüppern und Einhörnern

Ja, was habe ich diese Woche so getrieben? Fürchterlich viel Papierkram habe ich erledigt und mich um ganz viele Dinge gekümmert (kümmern müssen), die überhaupt nichts mit meinen bunten Re.Gel.Werken zu tun haben 😞
Ob ich in nächster Zeit überhaupt dazu komme mal endlich meinen Warenbestand aufzustocken? Zweifelhaft. Aber optimistisch wie ich bin, gebe ich die Hoffnung nicht auf!

Da hat mich am vergangenen Sonntag der Papierkram dermaßen aus dem Haus getrieben, ich mußte zwangsläufig zum holländischen Stoffmarkt nach Bielefeld fahren 😊
Ich sage euch: kauft den Stoff den ihr schön findet sofort und lauft nicht noch über den Markt um später zuzuschlagen. Alle meine okkupierten Stöffchen waren ausverkauft. Dumm gelaufen und Pech gehabt. Andererseits habe ich natürlich einiges an Geld gespart…

Was denn aber doch den Weg nach Hause gefunden hat, ist ein schickes Gummi für mein schon länger ins Auge gefasste Schlüppa-Projekt. Auch ein wilder Stoff dafür ist mitgewandert.

Wilder 2BStoff 2Bf 25C3 25BCr 2BSchl 25C3 25BCppa 300x225 - Von Schlüppern und Einhörnern
Hoffentlich beißen mich die wilden Tiere nicht nach Fertigstellung in
den Allerwertesten!

Auch an diesem Wochenende bin ich vor meinem Papierkram einigermaßen geflüchtet und habe nicht soviel geschafft, wie ich hätte müssen. Das Wetter war aber auch zu schön gestern, die Sonne hat gestrahlt!
Obwohl ich mir dabei ganz offenkundig mein Hirn verbrannt habe. Anders kann ich es nicht erklären, dass ich nach dem ersten Spaziergang am Morgen mit Shorty einen unfassbaren Putzfimmel bekommen habe, dem ich (ist meiner Abneigung dem Papierkram gegenüber geschuldet) unbedingt nachgeben mußte. Denn jeder, der mich kennt weiß, dass übermäßiges Putzen meiner Meinung nach verschwendete Lebenszeit ist 😉 Nun strahlt die Bude ebenfalls.
Weiterhin habe ich den ganzen Tag daran gedacht, dass die liebe Mausbeerenkönigin Annika ihren 5.!!! Geburtstag feiert. Und dennoch habe ich es komplett vergessen, ihr durch ihre Mama zu gratulieren.
Asche über mein Haupt, liebe Annika. Ich hoffe, du jagst mich nicht Schande schreiend mit der Büßerglocke um die Häuser!
Ich bitte dich untertänigst um Verzeihung für diesen meinen Fauxpas! Ich sende dir hiermit alles erdenklich Liebe und Gute und noch viel mehr Gesundheit nachträglich zu deinem Geburtstag!!!
Die verwirrte Frau, aka moi, hat doch tatsächlich in ihrer Hirnverbranntheit als Wiedergutmachung für dich zartlila Stoff eingekauft. Und damit nicht genug, hat sie auch noch Stoff mit pinken (igittigitt, schüttel und würg) Einhörnern (noch viel mehr Geschüttel und Gewürge) gekauft. Und das alles nur, um für dich ein hübsches Kleidchen zu zaubern! Da du meine immense Abneigung gegen diese Farbtöne kennst, weißt du, was die Verarbeitung dieser Stoffe für ein Kraftakt für mich ist und dass ich damit ausreichend Buße getan habe. Jede weitere Strafe wäre unmenschlich 😇

Einh 25C3 25B6rner 300x225 - Von Schlüppern und Einhörnern
Selbstgeißelung als Wiedergutmachung für eine versäumte Gratulation. Einhörner.
Schlimmer geht nimmer für mich 😉

Zu guter Letzt gehe ich jetzt einmal meinen Geisteszustand überprüfen. Das ist offenkundig dringend notwendig, wenn ich jetzt schon in dritter Person von mir spreche…
Danke liebe Sigrid, hast du gut hinbekommen smilie frech 058 - Von Schlüppern und Einhörnernsmilie ugly 016 - Von Schlüppern und Einhörnern

Topp-Star-Award 2017- meine Sicht der Dinge

DSCF1385 - Topp-Star-Award 2017- meine Sicht der Dinge

Entschuldigt bitte, dass ich euch erst jetzt von meinem Erlebnis des vergangenen Wochenendes im Detail berichte, aber ich musste erstmal wieder runterkommen, mich entspannen und den Kopf frei kriegen.

Was für ein Abenteuer!
Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie dermaßen aufgeregt ich war, als ich vorletzten Freitag meine Reise angetreten bin. Nach wochenlangen Überlegungen und Vorbereitungen (meine lieben Kolleginnen bei meinem Hauptjob mussten sich vermutlich täglich (mehrfach) irgendwas über mein Konzept und Pralinen anhören ;-), aber hey, sie durften auch verkosten), sollte ich an diesem Tag endlich vor die Jury treten.
Meine Züge fuhren planmäßig und überaus pünktlich, so daß ich bereits gegen 14.00 Uhr im sonnendurchfluteten Frankfurt am Main ankam.

DSCF1385 225x300 - Topp-Star-Award 2017- meine Sicht der Dinge
Schöne Architektur im Frankfurter Hbf

DSCF1388 300x225 - Topp-Star-Award 2017- meine Sicht der Dinge
Ein verhuschter Blick auf Mainhattan, eingefangen aus der S-Bahn

Um kurz vor 15.00 Uhr kam ich also auf dem Messegelände an und dort stand und saß bereits ein kleines Grüppchen von Frauen, die aussahen, als ob sie meine Mitstreiterinnen sein könnten.
So war es auch und nach netter Begrüßung und Aufnahme in die überaus nervöse Runde, wurden wir auch schon abgeholt von den beiden Mitarbeiterinnen des frechverlages.
Beim Betreten des sehr weitläufigen Messegeländes habe ich auf dem Weg zu dem Raum, wo wir unsere Konzepte präsentieren sollten ständig gedacht: und hier soll morgen der Messebetrieb in vollem Gange sein? Unvorstellbar für mich, obwohl ich selbst vor lang vergangener Zeit Innenarchitektur studiert habe und mir die Gepflogenheiten des Messebaus durchaus vertraut sind…
Meine armen Nerven waren ohnehin so derb am Flattern, wie schon sehr lang nicht mehr!

In dem Raum endlich angekommen, haben wir uns niedergelassen, auf die Jury gewartet und noch einmal unsere ausgetrockneten Münder und Lippen mit den nachgereichten Getränken befeuchtet. Als dann unsere Runde komplett war haben wir Lose gezogen um festzulegen, wer beginnen sollte. Los Nummer 4 fiel auf mich und ich war erleichtert und entsetzt zugleich ein bißchen Aufschub bekommen zu haben.

Dann: Auftritt Rebecca mit ihrem Buch-Konzept „Pralinen- einfach selbst gemacht“.
Durch die lange Wartezeit und auch durch die von der Jury gestellten Fragen im Vorfeld, hatte ich meine Präsentation im Geiste mehrfach hin- und hergewälzt, neu ausgedacht und wieder verworfen.
Im Prinzip habe ich fast vollständig meinen Vortrag improvisiert und war am Ende heilfroh, dass ich mehr oder weniger alles heraus bekommen habe, was ich sagen wollte. Ich denke, es war ganz gut, denn eine meiner Mitstreiterinnen sagte mir im Anschluß, man hätte gar nicht groß bemerkt wie nervös ich war. Puh, Glück gehabt!
Die sehr herzliche und freundliche Atmosphäre hat allerdings sehr viel dazu beigetragen meine Nervosität zu lindern und war auch verantwortlich dafür, dass ich mich seit dem Zusammentreffen mit den Mädels und während meines ganzen Restaufenthaltes in Frankfurt sehr wohl gefühlt habe!

Nach der (länger als geplant dauernden) Buchkonzept-Präsentation ging es kurz zum Hotel, wo alle Mitarbeiter des frechverlages und auch wir Wettbewerbsteilnehmerinnen untergebracht waren.
Hotel Rödelheimer Hof. Sehr empfehlenswert übrigens! Ich habe noch nie in einem Boxspringbett geschlafen und hätte die Klimaanlage nicht die ganze Nacht über ständig wechselnde Gluckergeräusche von sich gegeben (gibt nur einen kleinen Abzug in der B-Note 😉 ), wäre die Nacht friedlich und traumhaft gewesen für mich vor lauter Erleichterung.

Aber halt. Jetzt habe ich das Abendessen glatt übersprungen! Dabei ist das auf alle Fälle eine Erwähnung wert. Unser komplettes Trüppchen inklusive Juroren, hat sich gegen acht Uhr am Freitagabend im persischen Restaurant Arche Nova eingefunden.
Einfach nur klasse, die Hauptspeise. Ich aß Basmati-Safranreis mit Hähnchenbrustfiletstreifen in einer Granatapfel-Walnußsauce. Wirklich spektakulär lecker!
Mit wohl gefülltem Magen und fantastisch geleertem Kopf, bin ich gegen elf Uhr stehend ins Bett gefallen.

Um neun Uhr am Samstagmorgen fing unser Tag auf der Messe an. Um elf Uhr sollte die Preisverleihung sein. Bis dahin sind wir in unserer (fast geschlossenen) Gruppe ein wenig über die Creativeworld geschlendert.
Die Nervosität stieg erneut deutlich an, je näher sich die Ihr der Elf näherte. Es war dann aber recht kurz und schmerzlos, was ich super fand.

Gewonnen haben Ina und Sandra mit ihrem Buch-Konzept über das Nähen von Rucksäcken.
Absolut verdient muss ich sagen. Mädels, wir waren allesamt spitze und jede von uns hätte den ersten Platz verdient gehabt!

Urkunde 2BTopp 2BStar 2BAward 2B2017 300x300 - Topp-Star-Award 2017- meine Sicht der Dinge
Ich bin sehr glücklich mit meinem zweiten Platz.
Eine der ersten fünf von 120, yeah!!!

Tja, und dann war er vorbei, der Topp-Star-Award 2017. Ich hatte meine Rückfahrt so geplant, dass ich noch ausreichend Zeit haben würde die komplette Messe zu erkunden. Gesagt, getan. Mit den beiden Gewinnerinnen Ina und Sandra und Barbeleis (sie hat ein Konzept über Naturbindfäden vorgestellt), bin ich losgelatscht über die Creativeworld zuerst, weiter über die Paperworld und zuletzt die Christmas World. Einzig die Floradecora haben wir nicht mehr geschafft, aber ich muss schon sagen, dass dies eine überaus stramme Leistung von uns war. Mein Schrittzähler berichtete mir im Zug bereits von knapp über sieben gelaufenen Kilometern. Zuhause waren es dann etwas über neun.

Es war ein rundum schönes Wochenende für mich! Ich habe tolle Menschen kennen gelernt, ganz viel neuen Input bekommen und freue mich immer noch wie verrückt, so weit gekommen zu sein!
Meine abschließenden Worte nach der vielen Schreiberei gelten meinen lieben Arbeitskolleginnen und meinen lieben Freunden und Freundinnen; ich danke euch sehr für eure Korrektur und unendliche Geduld mit mir in der Konzepterstellungphase, euer Mitfiebern und eure Freude über meinen Erfolg! Danke.

Einblicke in mein persönliches Näh-Wana…

smilie engel 012 - Einblicke in mein persönliches Näh-Wana...

wollte ich euch bereits seit längerer Zeit zeigen und aktualisiert haben. Und dann kam Weihnachten so plötzlich dazwischen smilie engel 012 - Einblicke in mein persönliches Näh-Wana... 

Jetzt aber:
Die letzten Septemberwochen fingen einfach nur wahnsinnig müde für mich an… Dank ein paar meiner Haus-Mitbewohner, ist mir hier ruhiger Schlaf nicht immer vergönnt. Das ist wohl das „Leid“ in Mehrfamilienhäusern. Aber egal. Ich bin auch wirklich ´ne alte Zimpergeige was meinen (sehr leichten und bei Vollmond fast unmöglichen) Schlaf anbetrifft… 🙂
Und weil das so ist, habe ich meine Ma zur Umräum-Hilfe gebeten. So sah mein neues Näh-Atelier/Schlafzimmer seit meinem Umzug im Mai bislang aus:

Arbeitszimmer 2B1 300x225 - Einblicke in mein persönliches Näh-Wana...
Den Teil mit den Schreibtischen kennt ihr ja schon.

Arbeitszimmer 2B2 300x225 - Einblicke in mein persönliches Näh-Wana...
Das ist die zweite Hälfte meines Näh-Reiches (gewesen)

Arbeitszimmer 2B3 300x225 - Einblicke in mein persönliches Näh-Wana...
Hinter meinem Paletten-Zuschneide-Tisch seht ihr noch mein Bett hervor blitzen.

Und nun ist alles auf´n andern End gewandert, was ich persönlich sehr viel besser finde. Ich habe nun eine tolle „Schlafhöhle“ und mein Arbeitsbereich ist viel luftiger geworden und besser noch vom Schlafbereich abgetrennt 🙂

Arbeitszimmer 2Bneu 2B2 300x225 - Einblicke in mein persönliches Näh-Wana...
Mein kleiner Nähmaschinen-Fuhrpark ist an Ort und Stelle geblieben.

Arbeitszimmer 2Bneu 2B3 300x225 - Einblicke in mein persönliches Näh-Wana...
Aber das Bett ist herüber gewandert und neue Regale sind hinzu gekommen.

Arbeitszimmer 2Bneu 2B4 300x225 - Einblicke in mein persönliches Näh-Wana...
Links hinter dem Schreibtisch führt übrigens die Treppe hoch in mein Näh-Reich.
Hinter der Tüt verbirgt sich mein begehbarer Kleiderschrank aka Abstellkammer.
Diesen Anblick erspare ich mir euch allerdings, denn er ist erwartungsgemäß leicht
unordentlich 😉

Ich bilde mir ein, dass sich mein allgegenwärtiges kreatives Chaos dadurch etwas gelichtet hat.
Obwohl. Nee, eigentlich doch eher nur kurzfristig smilie devil 034 - Einblicke in mein persönliches Näh-Wana...
P.s.: Aber mein Schlaf hat sich sehr deutlich verbessert und das war das Hauptziel!