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Topp-Star-Award 2017- meine Sicht der Dinge

Entschuldigt bitte, dass ich euch erst jetzt von meinem Erlebnis des vergangenen Wochenendes im Detail berichte, aber ich musste erstmal wieder runterkommen, mich entspannen und den Kopf frei kriegen.

Was für ein Abenteuer!
Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie dermaßen aufgeregt ich war, als ich vorletzten Freitag meine Reise angetreten bin. Nach wochenlangen Überlegungen und Vorbereitungen (meine lieben Kolleginnen bei meinem Hauptjob mussten sich vermutlich täglich (mehrfach) irgendwas über mein Konzept und Pralinen anhören ;-), aber hey, sie durften auch verkosten), sollte ich an diesem Tag endlich vor die Jury treten.
Meine Züge fuhren planmäßig und überaus pünktlich, so daß ich bereits gegen 14.00 Uhr im sonnendurchfluteten Frankfurt am Main ankam.

Schöne Architektur im Frankfurter Hbf

Ein verhuschter Blick auf Mainhattan, eingefangen aus der S-Bahn

Um kurz vor 15.00 Uhr kam ich also auf dem Messegelände an und dort stand und saß bereits ein kleines Grüppchen von Frauen, die aussahen, als ob sie meine Mitstreiterinnen sein könnten.
So war es auch und nach netter Begrüßung und Aufnahme in die überaus nervöse Runde, wurden wir auch schon abgeholt von den beiden Mitarbeiterinnen des frechverlages.
Beim Betreten des sehr weitläufigen Messegeländes habe ich auf dem Weg zu dem Raum, wo wir unsere Konzepte präsentieren sollten ständig gedacht: und hier soll morgen der Messebetrieb in vollem Gange sein? Unvorstellbar für mich, obwohl ich selbst vor lang vergangener Zeit Innenarchitektur studiert habe und mir die Gepflogenheiten des Messebaus durchaus vertraut sind…
Meine armen Nerven waren ohnehin so derb am Flattern, wie schon sehr lang nicht mehr!

In dem Raum endlich angekommen, haben wir uns niedergelassen, auf die Jury gewartet und noch einmal unsere ausgetrockneten Münder und Lippen mit den nachgereichten Getränken befeuchtet. Als dann unsere Runde komplett war haben wir Lose gezogen um festzulegen, wer beginnen sollte. Los Nummer 4 fiel auf mich und ich war erleichtert und entsetzt zugleich ein bißchen Aufschub bekommen zu haben.

Dann: Auftritt Rebecca mit ihrem Buch-Konzept „Pralinen- einfach selbst gemacht“.
Durch die lange Wartezeit und auch durch die von der Jury gestellten Fragen im Vorfeld, hatte ich meine Präsentation im Geiste mehrfach hin- und hergewälzt, neu ausgedacht und wieder verworfen.
Im Prinzip habe ich fast vollständig meinen Vortrag improvisiert und war am Ende heilfroh, dass ich mehr oder weniger alles heraus bekommen habe, was ich sagen wollte. Ich denke, es war ganz gut, denn eine meiner Mitstreiterinnen sagte mir im Anschluß, man hätte gar nicht groß bemerkt wie nervös ich war. Puh, Glück gehabt!
Die sehr herzliche und freundliche Atmosphäre hat allerdings sehr viel dazu beigetragen meine Nervosität zu lindern und war auch verantwortlich dafür, dass ich mich seit dem Zusammentreffen mit den Mädels und während meines ganzen Restaufenthaltes in Frankfurt sehr wohl gefühlt habe!

Nach der (länger als geplant dauernden) Buchkonzept-Präsentation ging es kurz zum Hotel, wo alle Mitarbeiter des frechverlages und auch wir Wettbewerbsteilnehmerinnen untergebracht waren.
Hotel Rödelheimer Hof. Sehr empfehlenswert übrigens! Ich habe noch nie in einem Boxspringbett geschlafen und hätte die Klimaanlage nicht die ganze Nacht über ständig wechselnde Gluckergeräusche von sich gegeben (gibt nur einen kleinen Abzug in der B-Note 😉 ), wäre die Nacht friedlich und traumhaft gewesen für mich vor lauter Erleichterung.

Aber halt. Jetzt habe ich das Abendessen glatt übersprungen! Dabei ist das auf alle Fälle eine Erwähnung wert. Unser komplettes Trüppchen inklusive Juroren, hat sich gegen acht Uhr am Freitagabend im persischen Restaurant Arche Nova eingefunden.
Einfach nur klasse, die Hauptspeise. Ich aß Basmati-Safranreis mit Hähnchenbrustfiletstreifen in einer Granatapfel-Walnußsauce. Wirklich spektakulär lecker!
Mit wohl gefülltem Magen und fantastisch geleertem Kopf, bin ich gegen elf Uhr stehend ins Bett gefallen.

Um neun Uhr am Samstagmorgen fing unser Tag auf der Messe an. Um elf Uhr sollte die Preisverleihung sein. Bis dahin sind wir in unserer (fast geschlossenen) Gruppe ein wenig über die Creativeworld geschlendert.
Die Nervosität stieg erneut deutlich an, je näher sich die Ihr der Elf näherte. Es war dann aber recht kurz und schmerzlos, was ich super fand.

Gewonnen haben Ina und Sandra mit ihrem Buch-Konzept über das Nähen von Rucksäcken.
Absolut verdient muss ich sagen. Mädels, wir waren allesamt spitze und jede von uns hätte den ersten Platz verdient gehabt!

Ich bin sehr glücklich mit meinem zweiten Platz.
Eine der ersten fünf von 120, yeah!!!

Tja, und dann war er vorbei, der Topp-Star-Award 2017. Ich hatte meine Rückfahrt so geplant, dass ich noch ausreichend Zeit haben würde die komplette Messe zu erkunden. Gesagt, getan. Mit den beiden Gewinnerinnen Ina und Sandra und Barbeleis (sie hat ein Konzept über Naturbindfäden vorgestellt), bin ich losgelatscht über die Creativeworld zuerst, weiter über die Paperworld und zuletzt die Christmas World. Einzig die Floradecora haben wir nicht mehr geschafft, aber ich muss schon sagen, dass dies eine überaus stramme Leistung von uns war. Mein Schrittzähler berichtete mir im Zug bereits von knapp über sieben gelaufenen Kilometern. Zuhause waren es dann etwas über neun.

Es war ein rundum schönes Wochenende für mich! Ich habe tolle Menschen kennen gelernt, ganz viel neuen Input bekommen und freue mich immer noch wie verrückt, so weit gekommen zu sein!
Meine abschließenden Worte nach der vielen Schreiberei gelten meinen lieben Arbeitskolleginnen und meinen lieben Freunden und Freundinnen; ich danke euch sehr für eure Korrektur und unendliche Geduld mit mir in der Konzepterstellungphase, euer Mitfiebern und eure Freude über meinen Erfolg! Danke.

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